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Grundwasserabsenkung

Grundwasserabsenkung für deine Baustelle

Grundwasserabsenkung als eigenständige Leistung – für Bauherren, Planer und andere Bauunternehmen.

Wenn Grundwasser in deine Baugrube drückt

Grundwasser ist Wasser, das die Poren und Hohlräume im Boden füllt. Liegt die geplante Baugrubensohle unter dem Grundwasserspiegel, kann Wasser in die Baugrube nachströmen. Der Boden kann aufweichen, Böschungen können instabil werden und Arbeiten am Fundament werden erschwert. Auch Auftrieb kann zum Problem werden.

Bei einer Grundwasserabsenkung wird Wasser kontrolliert gefördert, damit der Grundwasserspiegel im Bereich der Baugrube vorübergehend sinkt. Ziel ist ein ausreichend trockener Arbeitsbereich für die anstehenden Bauarbeiten. Welches Verfahren geeignet ist, hängt unter anderem vom Boden, vom Wasserstand und von der Tiefe der Baugrube ab.

01Das Problem: Wasser strömt nach

GrundwasserspiegelWasser in der BaugrubeBaugrubensohle

02Die Lösung: den Wasserstand absenken

PumpeAbleitungursprünglicher WasserstandArbeitsbereichabgesenkter Grundwasserspiegel
Schematische Darstellung einer Absenkung über Filter oder Brunnen, kein Ausführungsplan. Je nach Baustelle können andere Verfahren oder ergänzende Maßnahmen erforderlich sein.

So gehen wir dein Vorhaben an

  1. Baustelle und Unterlagen prüfen

    Wir besprechen Bauort, Baugrubentiefe und Zeitplan mit dir. Pläne, ein Bodengutachten und Angaben zum Grundwasser helfen, die Bodenverhältnisse und mögliche Auswirkungen auf Nachbargebäude einzuschätzen.

  2. Verfahren und Wasserableitung klären

    Auf dieser Grundlage stimmen wir das geeignete Verfahren und den Leistungsumfang ab. Vor dem Start müssen erforderliche wasserrechtliche Erlaubnisse sowie der zulässige Weg für das geförderte Wasser geklärt sein – einschließlich einer gegebenenfalls nötigen Behandlung.

  3. Anlage einrichten und absenken

    Die abgestimmte Anlage wird eingerichtet und in Betrieb genommen. Das Wasser wird kontrolliert gefördert und über den vorgesehenen Weg abgeleitet. Der erforderliche Wasserstand richtet sich nach den geplanten Arbeiten und den Bedingungen vor Ort.

  4. Betrieb begleiten und kontrollieren

    Während der Bauarbeiten werden Anlage und Wasserstände im vereinbarten Umfang kontrolliert. Veränderungen und mögliche Auswirkungen auf die Umgebung müssen im Blick bleiben. Die Absenkung wird so lange aufrechterhalten, wie es für die Arbeiten erforderlich ist.

  5. Absenkung abgestimmt beenden

    Erst wenn der Bauzustand es zulässt und die Auftriebssicherheit geklärt ist, wird die Förderung abgestimmt beendet und die Anlage zurückgebaut. Die vorübergehende Absenkung ersetzt keine dauerhaft erforderliche Abdichtung des Bauwerks.

Sprich mit uns über deine Baustelle

Erzähl uns von der Baustelle und dem geplanten Eingriff. Wir prüfen die Aufgabenstellung persönlich und stimmen die erforderlichen nächsten Schritte mit dir ab.

Bauort, geplanter Zeitraum und vorhandene Pläne oder ein Bodengutachten helfen bei der ersten Einschätzung. Technische Eignung und Leistungsumfang werden nicht automatisch zugesagt.

Technische Anfrage

Pläne oder Bodengutachten kannst du deiner Anfrage freiwillig beifügen.

Direkt ansprechbar

Vorab häufig gefragt

Arbeitet ihr auch für andere Bauunternehmen?

Ja, die Grundwasserabsenkung bieten wir als eigenständiges Geschäftsfeld auch für andere Bauunternehmen an.

Welche Unterlagen helfen bei einer Anfrage?

Ein Bauort, die Beschreibung des Vorhabens und der gewünschte Zeitraum sind ein guter Einstieg. Vorhandene Pläne oder Bodengutachten kannst du optional mitsenden.

Welches Verfahren eignet sich für mein Vorhaben?

Das klären wir anhand der tatsächlichen Baustellenbedingungen und Unterlagen im persönlichen Gespräch.